Sie erhalten eine ausführliche Montageanleitung.

Daher hier nur eine kurze Übersicht.




   


    
                                                                            

Wissenswertes zur Unterkonstruktion von Polycarbonat-Hohlkammerplatten

Materialien und Anstrich

Für Überdachungen aus Polycarbonat ist eine entsprechend stabile und den örtlichen Gegebenheiten angepasste Unterkonstruktion erforderlich. Diese kann aus Aluminium, Stahl oder Holz (in der Regele Leimbinder) bestehen. Die Unterkonstruktion kann in jeder beliebigen Farbe gestrichen werden. Allerdings sollte zwischen dem Streichen der Unterkonstruktion und dem Verlegen der Platten ausreichend Lüftungszeit eingeräumt werden, da die entstehenden Lösungsmitteldämpfe die Platten beschädigen könnten.

Dachneigung / Gefälle

Die Unterkonstruktion muss so aufgestellt werden, dass sich für die Dacheindeckung später ein Gefälle von min. 5 %/m ergibt. Wird dieser Neigungswinkel unterschritten, kann Regenwasser nicht mehr richtig ablaufen – die Folge: Verschmutzungen und Kondenswasserbildung werden begünstigt.


Montage- und Aufbautipps

Ausgehend von der gängigsten Plattenbreite von 980mm, verlaufen die Sparren der Unterkonstruktion in Abständen von 1000mm in Richtung Gefälle. Die Diskrepanz von Plattenbreite und Sparrenabstand in Höhe von 20mm ergibt die notwendige Dehnungsfuge (siehe Temperaturschwankung / Ausdehnung).

Zur Verbindung und Befestigung der Hohlkammerplatten wird zunächst ein Rippenband (beim Teil-Alu System) auf die Holzbalken aufgebracht. Darauf legt man nun die Platten, die mittels einem mit zwei Dichtungslippen versehenen Verbindungsprofil von oben auf die Unterkonstruktion festgeschraubt werden. Es empfiehlt sich, die Verbindungsprofile im Abstand von ca. 30 cm  vorzubohren. Achten Sie bitte darauf, die Platten so zu verlegen, dass die Stege der Platten parallel zu den Sparren laufen, also mit dem Gefälle in Wasserlaufrichtung verlegt werden. Abschließend erhalten die Kopfseiten Abschlussprofile, die einfach aufgesteckt werden.